
| Excerpt 1/2009 |
|
|
|
|
Sorry, no English translation available. FOOD DESIGN is a German language publication. ΩmnipotentOmega-3-Fettsäuren für eine bessere ErnährungSie ziehen aufgrund ihrer vielfältigen gesundheitlichen Vorzüge das Interesse von Verbraucher und Industrie auf sich: Omega-3-Fettsäuren gelten als omnipotente Zutat. Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Wirkstoffen, die unsere Gesundheit unterstützen sollen. Aber nicht viele dieser Substanzen haben ein so großes Wirkungsspektrum wie Omega-3-Fettsäuren. Es spannt einen großen Bogen von Herz und Kreislauf, Gehirnleistung, reduzierter Neigung zu Depressionen, Gesundheit der Augen bis zur Unterstützung der Entwicklung von Neugeborenen. Neben einem großen Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln sind mit Omega-3-Fettsäuren angereicherte Molkereiprodukte, Energieriegel, Backwaren und Getränke auf dem Markt. Zum gesunden VerhältnisDie Kategorie der mehrfach ungesättigten Fettsäuren lässt sich unterteilen in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Während Omega-6-Fettsäuren vor allem in Pflanzenölen wie etwa Sonnenblumenöl oder Distelöl vorkommen, sind Omega-3-Fettsäuren beispielsweise in fetten Fischsorten, bestimmten Meeresalgen, Leinsamen oder Walnüssen enthalten. Von Ernährungswissenschaftlern und Ärzten wird bemängelt, dass das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 in der westlichen Ernährung meist viel zu hoch ist - im deutschen Sprachraum sogar etwa 20:1 - was zu vielfältigen Zivilisationskrankheiten führen kann. Zwar besteht keine Einigkeit über das ideale Omega-6:Omega-3-Verhältnis und es werden unterschiedliche Werte zwischen 2,5:1 und 10:1 genannt, doch kann man allgemein sagen, dass ein möglichst geringes Verhältnis angestrebt werden sollte [1]. Eine vermehrte Aufnahme von Omega-3 durch angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel bildet eine wirkungsvolle Maßnahme ein gesundes Verhältnis einzustellen. Die Omega-FamilieAlle Fettsäuren der Omega-Familie sind ungesättigte Fettsäuren. Sie bestehen aus einer Carboxylgruppe und einer unverzweigten Kette von Kohlenstoffatomen. Bei Fettsäuren mit nur einer Doppelbindung der C-Atome spricht man von ungesättigten Fettsäuren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren besitzen zwei oder mehrere Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette. Für die menschliche Ernährung sehr wichtig sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Die Zahl - also 3 bei Omega-3 oder 6 bei Omega-6 - beschreibt, an welcher Stelle innerhalb der Kohlenstoffkette - gerechnet vom Nicht-Carboxyl-Ende der Kette - die erste Doppelbindung vorliegt. Omega-3 ist der Sammelbegriff für die vier Fettsäuren Alpha-Linolensäure ALA, Eicosapentaensäure oder EPA und Docosahexaensäure DHA, die für den menschlichen Körper lebenswichtig sind. Omega-3 Fettsäuren sind langkettige, mehrfach ungesättigt Fettsäuren und werden von dem englischen polyunsaturated fatty acids abgeleitet kurz PUFA genannt. Eine zusätzliche Angabe wie etwa C 20:5 für EPA bedeutet beispielsweise, dass die Kohlenstoffkette dieser Fettsäure 20 C-Atome besitzt und 5 C-C-Doppelbindungen. Verschiedene Fettsäuren aus unterschiedlichen QuellenFür Omega-3-Fettsäuren gibt es unterschiedliche Quellen. So werden EPA und DHA aus marinen Rohstoffen gewonnen. Den größten Anteil nehmen Omega-3 aus Fischöl ein, wobei der Anteil von EPA und DHA schwankt. Laut GOED, der Global Organization for EPA and DHA, werden weniger als ein Zehntel der gesamten Fischölmenge zu wertvollen Omega-3-Fettsäuren für den menschlichen Verzehr verarbeitet. Das meiste Fischöl wird von kurzlebigen Fischarten wie Anchovies, Hering, Makrelen und Sardinen gewonnen. Die Hauptlieferanten von Fischöl-basiertem Omega-3 sind Cargill, Cognis, Croda, DSM, Epax, Ocean Nutrition und Lipid Nutrition. Eine konzentrierte Quelle für DHA bieten Mikroalgen. Konzentriertes DHA wird vorwiegend zur Anreicherung von Milchnahrung für Neugeborene und Kleinkinder verwendet, um die Milchzusammensetzung der Muttermilch anzupassen. Den Markt, der derzeit patenrechtlich dicht ist, umkämpfen im wesentlichen die Firmen Martek Biosciences und Lonza. Die dritte Quelle für Omega-3, nämlich die alpha-Linolensäure, kurz ALA, sind Pflanzenöle wie Leinöl, Hanföl oder Walnussöl. Leinöl, das meist mehr als 50 Prozent ALA enthält, stellt mengenmäßig die wichtigste Quelle dar. Lieferanten für Omega-3 aus Leinöl sind zum Beispiel Arista Industries, Bioriginal, Biodroga, Barleans, Degussa und Pizzey’s Nutritionals. Da nur ein relativ geringer Anteil der ALA vom menschlichen Körper in EPA und DHA umgewandet werden kann, gibt es seitens der Pflanzenzüchter Bestrebungen, das Fettsäureprofil von Pflanzen wie Soja oder Raps so zu verändern, dass sie EPA/DHA-haltige Öle abgeben können. UmweltbedenkenFischöl steht immer wieder in der Kritik hinsichtlich einer Kontamination durch Toxine wie Methylquecksilber, Cadmium, HCB und PCB. Die kleinen, kurzlebige Fischarten wie Sardellen und Heringe, aber auch Lachs, die zur Gewinnung von Omega-3 dienen, enthalten wegen ihres kurzen Lebens jedoch relativ wenig an diesen Schadstoffen. Zusätzlich werden moderne Technologien wie Molekulardestillation und Aktivkohle-Technik eingesetzt, so dass hochwertige Omega-3-Fettsäuren aus Fischölen heute frei von Toxinen und anderen Verunreinigungen sind. Bei Pflanzenölen existieren dieselben Umweltbedenken hinsichtlich Herbiziden und Pestiziden, denen sich alle Anbauer pflanzlicher Rohstoffe stellen müssen und es sind bestimmte Grenzwerte einzuhalten. Ein weiteres Problem bilden die begrenzten Anbauflächen, denn es wird meist die Saat angebaut, die momentan am meisten Geld am Markt bringt. Daher steht teilweise zu wenig Fläche für den Anbau von Leinsaat zur Verfügung, was wiederum den Preis für Leinöl in die Höhe treibt. Verschiedene Omega-3s - verschiedene WirkungDa die Omega-3-Fettsäuren unterschiedliche chemische Verbindungen sind, besitzen sie unterschiedliche Wirkungen auf die Gesundheit. Während DHA in erster Linie Auge und Gehirn unterstützt, werden der EPA die Herz-Kreislauf-unterstützenden und entzündungshemmenden Effekte zugeschrieben. ALA wird nur zu einem Anteil von 8 bis 20 Prozent in die längerkettige EPA umgewandelt und zu einem noch geringen Prozentsatz von 0,5 bis 9 Prozent in DHA. Darüber hinaus scheint auch das Geschlecht eine Rolle zu spielen: die Umwandlungsrate ist bei Frauen 2,5-mal so hoch wie bei Männern. Gut untersucht: Wirkung auf Herz und KreislaufUnter allen möglichen Gesundheitsbenefits von Omega-3-Fettsäuren aus marinen Quellen ist die Unterstützung von Herz und Kreislauf am besten untersucht und belegt [2, 3]: Omega-3 Fettsäuren beugen Herzrhythmusstörungen und insbesondere dem plötzlichen Herztod vor und reduzieren das Risiko eines zweiten Herzinfarkts. Der Verzehr von Omega-3 hilft auch, die Blutfettwerte zu verbessern. Insbesondere werden der Gehalt an Triglyceriden gesenkt und die Cholesterin-Zusammensetzung positiv beeinflusst, also zu höheren HDL-Werten verschoben. Bei hohen Tagesdosen konnte auch eine blutdrucksenkende Wirkung festgestellt werden. Neurologische WirkungEbenfalls vielversprechend scheint die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren und insbesondere von DHA auf die Gehirntätigkeit zu sein. Es wird von einer allgemein verbesserten Aufnahmefähigkeit berichtet und von Besserung bei depressiven Zuständen beziehungsweise einem verminderten Risiko zu Depressionen [4]. Auch bei alterbedingten kognitiven Defiziten können Omega-3 helfen. Eine vom DHA-Hersteller Martek unterstützte Studie berichtet, dass eine Omega-3-reiche Ernährung bei schwachen Formen von Morbus Alzheimer die weitere Verschlechterung verzögern kann [5, 6]. Allerdings werden Omega-3-Fettsäuren bislang nicht offiziell zur Behandlung neurologischer Probleme empfohlen, da die bisher durchgeführten Studien nicht als ausreichender Nachweis anerkannt werden. Es wurden auch Studien durchgeführt, deren Ergebnisse nahe legen, dass das Verhalten und die Lernfähigkeit bei Kindern positiv beeinflusst wird. Schutz für das AugeEs ist bekannt, dass Omega-3-Fettsäuren und insbesondere DHA eine bedeutende Rolle für die Nerven in der Netzhaut spielen, denn sie ist dort natürlicherweise angereichert. Die altersbedingte Makuladegeneration AMD, eine Erkrankung des Auges, die schon ab dem 50. Lebensjahr auftreten kann, wird häufig von Faktoren wie freien Radikalen und entzündlichen Prozessen ausgelöst und vorangetrieben. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass das Fortschreiten der AMD unter anderem durch die Zufuhr der Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA verzögert werden kann [7]. DHA und EPA sorgen mit für eine intakte, funktionierende Netzhaut, eine gute Durchblutung und haben zudem eine antientzündliche Wirkung. Schwangerschaft und GeburtOmega-3 Fettsäuren sind essentiell für die gesunde Entwicklung des Fötus während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Ausreichende Mengen an Omega-3 unterstützen die Funktion von Auge, Gehirn und Motorik des Neugeborenen. Während der Schwangerschaft wird der Fötus über die Plazenta der Mutter versorgt, das Neugeborene über die Muttermilch. Deshalb muss bei der Mutter während Schwangerschaft und Stillzeit für eine ausreichende Versorgung mit Omega-3 gesorgt werden. Dies trifft insbesondere auf DHA zu, weniger auf EPA und nicht auf ALA. Einzelne Babymilch-Hersteller ergänzen Milchnahrung mit DHA [8]. Zusätzlich wird von darüber hinaus gehenden Vorteilen berichtet. So sollen zum Beispiel vorzeitige Wehen seltener auftreten, wodurch die Rate der Frühgeburten gesenkt wird. Auch soll es seltener zu Wochenbettsdepressionen kommen. Wesentliche wissenschaftliche Fachgesellschaften empfehlen während der Schwangerschaft mindestens 200 mg DHA pro Tag einzunehmen. Entzündungshemmend und schmerzlinderndEs gibt ebenfalls Hinweise, dass eine erhöhte Dosis von EPA und DHA ähnliche schmerzlindernde Wirkung bei Arthritis und Arthrose haben können wie etwa Ibuprofen [9]. Eine weitere Studie [10] zeigt, dass eine hohe Tagesdosis von 4,55 g Omega-3-Fettsäuren die Symptome von Spondylitis ankylosans, einer chronischen Gelenkserkrankung, die meist das Rückgrat und die Hüften befällt, lindern kann. Nach Angaben der DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung - liegen mehrere Studien vor, die beweisen, dass die Einnahme von hochdosiertem Omega-3 bei entzündlichen Gelenksbeschwerden aufgrund von rheumatoider Arthritis schmerzlindernde Wirkung hat [11]. Dies wird im Wesentlichen dem antiinflammatorischen Effekt zugeschrieben. Health Claims und TagesbedarfObwohl Omega-3 in großem Umfang sowohl in Form von Nahrungsergänzungsmitteln als auch als Anreicherung von Lebensmitteln und Getränken konsumiert werden, existiert derzeit keine allgemein anerkannte Angaben für den Tagesbedarf. Unterschiedliche Fachgesellschaften empfehlen unterschiedliche Tagesdosen zwischen 200 mg und 3,8 g. Der Mangel an einer anerkannten Angabe ist für den Verbraucher nicht nachvollziehbar und trägt zur Verunsicherung bei. Ein ähnliches Problem stellt sich mit den gesundheitsbezogenen Angaben. Nach wie vor sind erst wenige Health Claims zugelassen. In den USA und in Großbritanninen gibt es für EPA und DHA einen Health Claim in Bezug auf die positive Wirkung auf Herz und Kreislauf. Der EU Kommission liegen zahlreiche Anträge für Health Claims vor, bewilligt wurde bislang noch keiner davon. Im Oktober 2008 wurden dagegen drei Claims, die den Verzehr von Omega-3 mit der Gesundheit von Kindern in Verbindung bringen, von der European Food Safety Authority (EFSA) abgelehnt. GOED, die Global Organization for EPA and DHA, repräsentiert Hersteller und Vermarkter der Fettsäuren EPA und DHA sowie Hersteller von Omega-3-haltigen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln. Die Organisation sammelt Informationen, die zur Entscheidung über einen empfohlenen Tagesbedarf führen sollen. Eine Angabe über den Gehalt an Omega-3 in einem bestimmten Lebensmittel in Relation zum Tagesbedarf sieht GOED als eine unverzichtbare Vermarktungshilfe für die Hersteller. Der Erfolg lässt auf sich wartenDie Voraussetzungen für den Erfolg von Omega-3-Fettsäuren sind hervorragend. Die gesundheitlichen Vorzüge von Omega-3 lassen sich durch zahlreiche, wissenschaftliche fundierte Nachweise belegen, und technologische Probleme hinsichtlich Einarbeitung, Haltbarkeit und Geschmack in unterschiedlichsten Nahrungsmitteln und sogar Getränken wurden inzwischen behoben. Doch während Omega-3 in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erfolgreich sind, haben Omega-3-angereicherte Lebensmittel und Getränke noch nicht den erhofften Durchbruch geschafft. Einige Produkte wie etwa von Unilever und Müllermilch wurden sogar wieder aus dem Markt gezogen. Die genannten Gründe sind vielfältig, jedoch steht meist im Vordergrund, dass der Verbraucher einer Anreicherung mit Omega-3 gegenüber noch nicht offen ist. Außerdem wird bemängelt, dass die Dosierung in einem einzigen Produkt weit vom Tagesbedarf entfernt ist und der Verbraucher gezwungen wäre, mehrere angereicherte Produkte täglich zu verzehren, um eine wirkungsvolle Tagesmenge aufzunehmen. Der Verbraucher bringt den Health Claims häufig noch Misstrauen entgegen und kann es nicht nachvollziehen, wenn mehrere Health Claims auf einem Produkt enthalten sind. Dies war beispielsweise bei den Joghurts der Vitality-Linie von Müllermilch der Grund für das Scheitern des Produktes auf dem britischen Markt: es enthielt probiotische Kulturen, prebiotisches Inulin und Omega-3 Fettsäuren. Die Pro- und Prebiotika zielten eindeutig auf die Darmgesundheit - ein Claim, den der Verbraucher inzwischen akzeptiert, während das zusätzlich enthaltene Omega-3 sich hier nicht einfügte. Die größten Erfolge mit Omega-3-angereicherten Produkten verzeichnen derzeit das geschnittene Brot des australischen Unternehmens Tip Top und eine von der Molkerei Puleva in Spanien vermarktete Milch. Daneben gibt es noch eine große Anzahl von Nischenprodukten. Analysten beurteilen die Situation mit dem Tenor: Omega-3 ist ein tolles Produkt mit großen Zukunftschancen. Doch für eine breite Markteinführung ist es noch zu früh. Der Grund dafür liegt schon lange nicht mehr im Geschmack und technologischen Schwierigkeiten, sondern in der noch unbefriedigenden Verbraucherakzeptanz. Doch eine weitere Einsatzmöglichkeit zeichnet sich ab, denn der Markt für Cosmeceuticals interessiert sich zunehmend für Omega-3. Literatur 1 A. P. Simopoulos: The Importance of the Omega-6/Omega-3 Fatty Acid Ratio in Cardiovascular Disease and Other Chronic Diseases. Experimental Biology and Medicine 233 (2008), S. 674 - 688 2 C. von Schacky, W.S. Harris: Cardiovascular benefits of Omega-3 fatty acids. Cardiovascular Research 73 (2006) Nr. 2, S. 310 - 315 3 D.P. Zipes, A.J. Camm, M. Borggrefe et al.: ACC/AHA/ESC 2006 guidelines for management of patients with ventricular arrhythmias and the prevention of sudden cardiac death – executive summary: a report of the American College of Cardiology / American Heart Association Task Force and the European Society for Cardiology Committee for Practice Guidelines. Eur. Heart J. 27 (2006), S. 2099 - 2140 4 K.M. Appleton, R.C. Hayward, D. Gunnell, T.J. Peters, P.J. Rogers, D. Kessler, A.R. Ness: Effects of n-3 long-chain polyunsaturated fatty acids on depressed mood: systematic review of published trials. Am. J. Clin. Nutr. 84 (2006), S. 1308 - 1316 5 K.N. Green, H. Martinez-Coria, H. Khashwji, E.B. Hall, K.A. Yurko-Mauro, L.Ellis, F.M. LaFerla: Dietary Docosahexaenoic Acid and Docosapentaenoic Acid Ameliorate Amyloid-ß and Tau Pathology via a Mechanism Involving Presenilin 1 Levels. Journal of Neuroscience 27 (2007) Nr. 16, S. 4385 - 4395 6 Y. Freund-Levi, M. Eriksdotter-Jönhagen, T. Cederholm, H. Basun, G. Faxén-Irving, A. Garlind, I. Vedin, B. Vessby, L.O. Wahlund, J. Palmblad: Omega-3 fatty acid treatment in 174 patients with mild to moderate Alzheimer disease: OmegAD study: a randomized double-blind trial. Arch Neurol. 63 (2006), S. 1402 - 1408 7 C. Augood, U. Chakravarthy, I. Young, J. Vioque, P.T.V.M. de Jong, G. Bentham, M. Rahu, J. Seland, G. Soubrane, L. Tomazzoli, F. Topouzis, J.R. Vingerling, A.E. Fletcher: Oily fish consumption, dietary docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid intakes, and associations with neovascular age-related macular degeneration. American Journal of Clinical Nutrition 88 (2008), S. 398 - 406 8 J. Jacobson, S. Jacobson, G. Muckle, M. Kaplan-Estrin, P. Ayotte, E. Dewailly: Beneficial Effects of a Polyunsaturated Fatty Acid on Infant Development: Evidence from the Inuit of Arctic Quebec. The Journal of Pediatrics 152 (2008), S. 356 - 364 9 J.C. Maroon, J.W. Bost: Omega-3 fatty acids (fish oil) as an anti-inflammatory: an alternative to nonsteroidal anti-inflammatory drugs for discogenic pain. Surg. Neurol. 65 (2006) Nr. 4, S. 326 - 331 10 B. Sundstrom, K. Stalnacke, L. Hagfors, G. Johansson: Supplementation of omega-3 fatty acids in patients with ankylosing spondylitis. Scandinavian Journal of Rheumatology 35 (2006), S. 359 - 362 11 Rheumadiät: www.dge.de
|
|||||||||||||||||